Lange Zeit wurde der aufrecht auf dem Meeresgrund stehende Frachter, der westlich von Pula seine letzte Ruhestätte gefunden hat, für das Wrack der Istra gehalten. Inzwischen gehen die meisten Experten davon aus, dass es sich bei den gut erhaltenen Überresten des 113 Meter langen Dampfers jedoch um die Hans Schmidt handelt.

Im Jahr 1920 lief das Schiff unter dem Namen Albireo in Rotterdam vom Stapel. 19 Jahre später fuhr der Dampfer unter deutscher Flagge und wurde in Hans Schmidt umgetauft. Am 24. Januar 1943 sank der Frachter nach der Kollision mit einer Mine. Eine vermutlich durch geladene Munition verursachte Explosion trennte den Bug fast vollständig vom Schiff ab.

Das auf einer Tiefe von 28 bis 42 Metern für Sporttaucher bequem erreichbare Wrack ist in erstaunlich gutem Zustand. Die vorderen und hinteren Laderäume sind ebenso passierbar wie das Heck und Teile des Motorraums. Abstand halten sollten Unterwassersportler zu Bomben und Granaten, die um den Rumpf herum zwischen Stahlplatten verstreut liegen. Neben Munition können Taucher Motorteile und die aus dem Sand herausragende Schiffsschraube begutachten.

  • Länge: 90 m
  • Breite: 12 m
  • Position: 44°54.326'N - 013°35.286'E
  • Tiefen: 28m bis 42m