Etwa 50 Meter von der Küste entfernt, im Osten von Krk, steht das 60 Meter lange Wrack des griechischen Frachters Peltastis aufrecht auf dem Meeresboden. Manchmal wird das in ganz Kroatien bekannte Schiff fälschlicherweise Pelastis oder von Anwohnern schlicht Grk („Grieche“) genannt. Bei maximalen Tiefen von 32 Metern ist der Spot auch für nicht so erfahrene Taucher gut zugänglich. Anfänger sollten hier allerdings in Begleitung fortgeschrittener Begleiter tauchen gehen.

Die Umrisse der beiden Hauptmasten in nur sechs Metern Tiefe schimmern bei guten Sichtverhältnissen bis zur Wasseroberfläche durch. Wenn Unterwassersportler sich zum Deck hinab gleiten lassen, um inmitten von Fischschwärmen Laderäume und Schiffsschraube zu inspizieren, können sie sich die näheren Umstände des Unglücks vergegenwärtigen.

Auf seiner Fahrt von Rijeka in Richtung Griechenland geriet das mit Holz und Erz beladene Frachtschiff am 8. Januar 1968 in einen schweren Sturm, rammte die Klippen, schlug leck und ging nördlich von Šilo unter. Während sich der Großteil der Besatzung an Land retten konnte, blieb Kapitän Theodore Bellesis an Bord und ging mit seinem Schiff unter.

Bei der Bergung, zehn Monate nach dem Untergang, entdeckten Taucher aus Crikvenica die Überreste des griechischen Schiffsführers – in einen langen Mantel gehüllt und mit ans Steuerrad festgekrallten Händen. Ein gespenstisches Bild, auf das der seither verbreitete Beiname „Geisterschiff von Krk“ zurückgeht.

Mehr als 40 Jahre nach der Havarie dient das von Schwämmen und Korallen überzogene Wrack Moostierkolonien sowie Nacktschnecken als Behausung. Ihren Sicherheitsstopp können Taucher bequem an einer der beiden Mastspitzen der Peltastis einlegen.

  • Länge: 60 m
  • Breite: 9,1 m
  • Position: 45°09.637'N - 14°38.831'E
  • Tiefen: 16m bis 32m